STEINADLER

Der Steinadler wird 80 cm lang und seine Flügelspannweite kann über zwei Meter erreichen. Die Flügel haben charakteristisch geformte für den Segelflug geeignete Flugfedern. Sein Schwanz ist abgerundet. Das Federkleid ist braun mit goldenen Federn auf dem Nacken und es ist  ähnlich bei beiden Geschlechtern. Das Weibchen ist normalerweise  größer als das Männchen.

Die Adler sind große Tagesraubvögel mit robustem gehaktem Schnabel, der die Knochen zerreißen und brechen kann. Er besitzt kurze Finger, die in kräftigen  Klauen, die sowohl ergreifen als auch töten können, enden.

Diese Vögel leben vorwiegend einsam und ernähren sich von verschiedenen Säugetierarten, besonders von Wildhasen, Murmeltieren, jungen Rehen und Gemsen, Füchsen, Eichhörnchen und Mäusen. Er kann sich auch von Vögeln, Reptilien, Amphibien, Fischen, Insekten und sogar von Aas nähren. Er jagt im Tiefflug, um so die Beute zu überraschen. Die Weibchen legen im Frühling 1-3 Eier, die von beiden Elternteilen 44-45 Tage gebrütet werden. Die jungen Steinadler werden nach etwa 2-3 Monaten unabhängig.

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Der Steinadler nistet regelmässig in den überhängenden Felswänden des Monte Baldo. Vor einigen Jahrzehnten galt er in diesem Territorium als ausgestorben, hingegen am Ende der 70iger Jahre hat er begonnen, wieder zu nisten und genau dort wo bereits vor vielen Jahren: In einer felsigen von Gebüsch verdeckten Schlucht. Seine Rückkehr hängt wahrscheinlich von dem  Habitat, das dank der vermehrten Anzahl von Beutetieren und der zunehmenden Murmeltier-Bevölkerung sehr gastlich geworden ist, ab.

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