BALDOINRETE (DER BALDO IM NETZ) ist ein integriertes System mit Beiträgen, die die Aufwertung des Monte Baldogebietes in seinen bedeutenden und vielfachen Aspekten zum Ziel haben und das sowohl auf historisch-kultureller Ebene als auch auf dem Gebiet von Landschaft und Umwelt, Natur, Sport und Freizeit.

Das System der vorgeschlagenen Wanderwege schließt auch alte Gemeinde- und Anliegerwege, charakteristische gepflasterte Saumpfäde und  Steige ein, die jahrhundertelang den Zugang zu den unwegsamsten Gegenden des Monte Baldo darstellten. Über lange Strecken hinweg bewahren sie noch den ursprünglichen Verlauf und an ihren Rändern erkennt man die Zeugnisse einer alten Bauerngemeinde und ihrer unermüdlichen Arbeit.

Von den mit dem Hauptstraßennetz verbundenen Parkplätzen gelangt man durch Buchenwälder, Laubwälder und Nadelwälder, Wiesen und Weiden zu alten abgelegenen Siedlungen, zeitweiligen Wohnsitzen der Vergangenheit, zu charakteristischen “baiti” (Lokale für die Milchverarbeitung) und “casare” (Käsereien) der zahlreichen Almhütten und das stets in Begleitung von schönen Panoramaausblicken.

Auf den Steigen, die die höchsten Gipfel erreichen oder in das Etschtal oder zum Gardasee absteigen, kann man die wichtigsten und bekanntesten naturalistischen Aspekte des Monte Baldo ergreifen. Man durchquert in schneller Folge alle wichtigsten Vegetationsformen, die auf der italienischen Halbinsel und im Großteil Europas vorkommen.

Eine in die Landschaft harmonisch eingefügte Beschilderung begleitet die Besucher bei der Entdeckung des Territoriums mit seinen zahlreichen Merkmalen.

Die entsprechend wiederhergestellten und erneuerten “baiti” und “casare” einiger Almhütten sind wichtig für die Aufnahme der Touristen, für die Förderung und den Verkauf typischer lokaler Produkte, sowohl auch als didaktische Zentren, Informationszentren, als Rastplatz und als Ausgangspunkt für sportliche Tätigkeiten.

“Allen zugängliche” Wege und die Rastplätze mit Bänken und Tischen in der Nähe der Almhütten ermöglichen allen Besuchern die Nutzung des Territoriums.

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Biodiversität

Das Territorium des Monte Baldo ist von einem enormen biologischen Reichtum gekennzeichnet und das wegen seiner außerordentlichen geographischen Lage und geomorphologischen Geschichte. Die am südlichen Rand der Alpen gelegene Monte Baldokette, die auf die Ebene blickt, breitet sich über 35 Km längs des veronesischen Seeufers aus und fällt dann rapid in das Etschtal ab. Das bedingt eine außergewöhnliche biologische Vielfalt. Dieses Territorium “mit seiner hohen Naturbelassenheit” gilt als das Gebiet mit der höchsten Biodiversität pro Fläche in ganz Europa.

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Almen

Der Monte Baldo ist auch heute noch von einer wichtigen landwirtschaftlichen Produktion,  die hauptsächlich mit der Viehzucht und den typischen lokalen Produkten zusammenhängt, gekennzeichnet.  Die  Möglichkeit, die qualitativ hohe Produktion  vor Ort zu verarbeiten und dann auch zu vermarkten, bietet den Turisten die Gelegenheit, Produkte zu kaufen, die gemäß Nachhaltigkeits- und Aufwertungkriterien  der Eigentümlichkeit des Territoriums  gewonnen wurden.

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See

Die Nachbarschaft zwischen dem Gardasee und dem Monte Baldo haben dazu geführt, daß zahlreiche Wander-und Kletterwege realisiert wurden, die die Turisten/Eskursionisten sicher in naturalistisch und landwirtschaftlich wichtige  Gebiete führen. Die vielfachen Wanderwege erlauben es, direkt vom Seeufer sowohl auf eine mittlere  Höhenlage als auch auf die Gipfel aufzusteigen.

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Didaktik und Sport

Der Monte Baldo ist dank seiner außerordentlichen naturalistischen Eigenschaften eine ideale “Werkstatt im Freien” für didaktische            Tätigkeiten und das mit dem Beitrag von spezifischen lokalen didaktischen Strukturen wie den Orto botanico (Botanischer Garten) des Monte Baldo und des Osservatorio Astronomico (Sternwarte) in Novezzina. Die in einer einzigartigen Umwelt gelegenen Strukturen ermöglichen es, besonderen Tätigkeiten hinsichtlich der Umweltbildung nachzugehen – und das in Verbindung mit alpinen Wanderungen und  aktuellsten Sportarten wie Montainbike und Gleitschirmfliegen.

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Gastfreundschaft

Die Aufnahmestrukturen wurden ausgebaut und integriert  durch die Realisierung von Wegen, die allen zugänglich sind, dank der Sanierung und Wiederinstandsetzung der Almhütten, didaktischer Beschilderung und Wegweisern und der Schaffung von Rastplätzen und der Gästebetreuung in den alten Almhütten. Das alles erlaubt eine komplette und angenehme Nutzung des Territoriums.

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