„KLEINE GEWÄSSER“

Der Monte Baldo, obwohl aufgrund der karsischen Natur der Substrate allgemein arm an Wasser, besitzt einige interessante nasse Biotope, die zu der Kategorie der sogenannten kleinen Gewässer   gerechnet werden  können  (Becken kleiner Dimension).  Sie können natürlichen oder künstlichen Ursprungs (vom Mensch geschaffen) sein. Die den Biotopen gemeinen Eigenschaften sind die geringe Wasserhöhe (nicht mehr als 50 cm), das stehende Wasser (da es von keiner Strömung bewegt wird), große Temperaturschwankungen, die Abwesenheit  jeglicher thermischer Schichtung und die Trübheit. Die kleinen Gewässer können aufgrund Verdunstung oder nicht genügender Impränierung des Bodens austrocknen, Diese Becken werden als austrocknende Gewässer bezeichnet. Größere Biotope, deren Wasserhöhe varieren kann, die aber nie austrocknen, werden Dauergewässer genannt.

Die kleinen Gewässer können in drei Kategorien aufgeteilt werden.

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Teiche: Becken, die kleinen Seen ähneln und mindesten einen Meter tief sind (bis maximal 3-5 Meter).

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Sümpfe: die Sümpfe sind Wasserkörper mit unterschiedlicher Tiefe, aber nie über einen Meter tief. Meistens erreichen sie kaum einen halben Meter Tiefe. Während gewisser Jahreszeiten können die Sümpfe auch austrocknen. Wenn die Vegetation den ganzen Wasserspiegel bedeckt, tragen sie den Namen Aquitrinum.

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Lachen: Sie erreichen höchstens eine Höhe von 50 cm und sind klein. Oft existieren sie nur vorübergehend. Das bedeutet sie füllen sich vom Herbst bis zum Frühling und trocknen im Sommer aus.

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