FUCHS

Der kontinentale italienische Fuchs gehört zur Art der Canidae. Er hat kurze  Glieder, seine Höhe bis zum Widerrist  liegt unter 45 cm, die Pupille hat eine elliptische Form und der Schweif ist länger als die Hälfte des  Körpers. Die Farbe des Fells ist rötlich, der Hals hingegen weiß so wie auch der Bauch und das Ende des langen und dichten Schweifes. Die Schnauze ist länglich und die Ohren sind dreieckig und äußerst beweglich.           

Normalerweise lebt er als Paar mit den Jungen oder in Gruppen von 4 bis 6 erwachsenen Tieren. Das Paar neigt dazu, jedes Jahr wieder mit demselben Partner zusammenzuleben und das männliche Tier nimmt aktiv an der Pflege und am Aufziehen der Fuchskinder teil, indem er die Nahrung besorgt und die Jungen vor verschiedenen Raubtieren beschützt. Die Paarungszeit findet im Winter statt und die Jungen kommen allgemein zwischen März und April auf die Welt. Die Fuchsmutter gebärt nach etwa sieben Wochen Schwangerschaft in einer Höhle drei bis fünf Jungen, die sie einen Monat lang stillt.

Die Füchse sind territoriale Tiere (das männliche Tier markiert systematisch das Territorium mit seinem Urin) und beschützen ihr Territorium zu zweit im Winter und allein im Sommer. Ihr Territorium kann sich über 50 Quadratkilometer in den Berggegenden, wo wenig Nahrung zur Verfügung steht, erstrecken, während es sich in Gegenden mit reicher Nahrung sehr verkleinert (auch nur 12 Quadratkilometer).

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Der Fuchs ist ein Allesfresser (obwohl als Fleischfresser eingestuft) und ein großer Opportunist. Er ist fähig, Beuten verschiedener Größe zu jagen und seine Diät besteht aus einer großen Vielfalt von Arten: Wirbeltiere, kleine Säugetiere, Vögel, Amphibien und Reptilien. Unter den Vegetalien sind besonders die Waldfrüchte  und andere Früchte beliebt. Er nährt sich auch von Aasen und alles was sonst eßbar ist.

German

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