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DER WALDBODEN

Der Waldboden der Laubbäume ist eine typische- “braune Erde” wegen des Reichtums an Eisenverbindungen, die ihm diese braune Farbe verleihen. Der vorwiegende pedogene Vorgang besteht aus der Formung von Ton-Humuskomplexen, bei denen die beiden Komponenten durch Eisen, das von der geochemischen Veränderung des Mutterfelsens herstammt, verbunden  werden. Dieser Vorgang der braunen Färbung ist typsch im gemäßigten Klima, wo es keine extremen Temperaturen gibt und nie die Luftfeuchtigkeit fehlt.  Der Waldboden ist reich an Nahrungsbestandteilen und leicht abbaubar.

Der braune Boden ist fruchtbar wegen seines Reichtums an Nahrungsbestandteilen im Waldboden, reich an Humus und an einer vielfältigen Fauna im Boden. Er hat eine große Stabilität und erlaubt eine schnelle Erholung der Vegetation nach ihrer Entfernung. Der braune Wadboden verleiht dem  Ökosystem eine große Fähigkeit, die normale Struktur und Funktionalität nach einem  störenden Ereignis wieder aufzunehmen. Außerdem ist er porös,  hat eine gute Saugfähigkeit  und so kann er große Wassermengen speichern und den Abfluß starker Regenschauer verzögern.

Die braune Erde ist das Ergebnis eines langsamen Abbaues und der Befeuchtung durch Bakterien, Pilzen und Gliederfüßlern, die sich von Holz und anderem organischem Material, vermischt mit von Felsen durch das Klima und den Organismen abgebröckelten Mineralkomponenten, nähren  Wieviel Zeit der Boden benötigt, um sich zu bilden, hängt von der Niederschlagsmenge, der Temperatur und der Art des Anfangsmaterials ab. Aber in den Laubbaumwäldern sind der Abbau und die Befeuchtung der organischen Substanzen relativ schnelle Prozesse. Im allgemeinen erfolgen sie durch große Bakterien-und Regenwürmerkolonien, die von der guten Belüftung, der günstigen Temperatur, Nahrungsbestandteilen, der guten Dränierung und dem leicht abbaubaren Waldbodens begünstigt sind.

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