BIRKE

Die Birken sind sommergrüne Bäume, die sich durch eine schmutzig-weiße Rinde und spitzen Blättern mit langen Blattstielen unterscheiden. Sie können eine Höhe von 15-30 Metern erreichen. Die verbreitetste Art ist die Betula pendula (haarlose junge Zweige, sehr lange Blätter und von einer sehr breiten  Umhüllung  umgebene Früchte), die saure, arme, sandige und steinige Böden vorzieht.  Die Betula pubescens (haarige junge Zweige, kleinere Blätter, Stiele und Umhüllungen der Früchte) bevorzugt Sumpf- oder Moorböden.

Sie sind widerstandsfähig und können so schlechten Umweltbedingungen wie auch plötzlich eintretender Kälte und langen Trockenperioden trotzen. Sie sind in den Picetum-Fagetum und Castanetumzonen verbreitet, aber drängen auch in tiefere oder höher gelegene Gebiete vor. Sie sind heliophile und wegbereitende Pflanzen,  die schnell leere Flächen nach Brand oder Schlag besiedeln. Sie treten sowohl  als reine Birkenwälder als auch als Gruppen oder einzelne Exemplare auf.

Sie werden aufgrund der Eleganz der Blätter und des Stammes mit der weißen schwarzgefleckten Rinde als Zierpflanzen verwendet.  Im Forstwesen werden sie hingegen genutzt, um Erdrutsche und Schutthalden zu festigen oder um Weiden oder Niederwälder aufzuforsten. Der  Birkenextrakt hat eine stark harntreibende Wirkung, ist gut für die lymphatische Drainage, wirkt antiseptisch auf die Harnwege und ist auch antiinfiammatorisch. Das “Birkenöl” wird gegen einige Hautkrankheiten verwendet.

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